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Gesellschaft für Medien & Druck, Deutschland

Wissenswertes

Eine Geschichte steckt hinter jeder Arbeit und jedem Produkt.


Natürlich ist diese Geschichte untrennbar verbunden mit dem Betrieb oder noch mehr den Menschen darin, die einer Leidenschaft folgen.

Unsere Leidenschaft sind Schmuckverpackungen, insbesondere aus Weißblech. Eine zweite Leidenschaft ist Luxus aus Aluminium aus eigener Produktion.

Am Ende unserer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit unseren Kunden und unserer vielseitigen Vorarbeit handelt es sich um wertvolle Produkte, die wesentlich mehr als nur schön sind und wesentlich mehr als perfekt.

Sondern denen nach der Fertigstellung auch eine faszinierende Funktionalität in der Geschichte, der Gegenwart und der Zukunft zugeschrieben wird oder … die erst noch Geschichte schreiben werden, vielleicht durch ihre Idee selbst oder die Brillanz, die sie ausstrahlen oder auch die Leidenschaft, mit der sie erschaffen wurden.

Eines der langlebigsten Materialien ist dabei Blech und die daraus geformten Dosen und Truhen.

Wer hatte in seiner Kindheit noch keine Blechdose oder Blechtruhe in der Hand, in der er oder sie – vielleicht sogar über Jahrzehnte – Geheimnisse und kleine Schätze aufbewahrt und nach längst vergangener Zeit wieder geöffnet hat, um sich diese anzusehen.

Selbst auf Trödelmärkten und im Internet geben sich Menschen der Leidenschaft für’s Sammeln von alten Blechdosen und Blechtruhen hin, um in liebevollen Kindheitserinnerungen zu schwelgen oder um an ein wundervolles Produkt erinnert zu werden.

Unsere schöne Stadt Nürnberg war zum Beispiel eine Hochburg der Herstellung von Blechspielzeugen, die noch heute in einer außerordentlich geschichtsträchtigen Art erschaffen und zum Verkauf dargeboten werden. Nostalgie aus Blech in Perfektion!
Ob Blechdosen oder Blechtruhen weihnachtlich schimmernd auf den Christkindelmärkten dieser Welt, ob in Form von Hasen im liebevoll gestalteten Osternestern, ob traumhaft veredelt für ein teures Parfüm oder stilvoll für ein kostbares Lebensmittel, wie Kaviar.

Ob alt oder neu, Schmuckverpackungen wie Dosen und Truhen können eine schier endlos lange Geschichte erzählen … wenn man ihnen zuhört und wenn man die wundervolle Eigenschaft besitzt, jedes Detail daran zu entdecken.

Diese Geschichte von Blechdosen und Blechtruhen erzählt dann vielleicht von den Menschen, die das Motiv dafür entworfen haben, von den Menschen, die dafür gesorgt haben, dass dieses Motiv auf die Dose oder Truhe aufgebracht wurde, von den Menschen, die viele Dosen oder Truhen daraus gefertigt haben und von Denjenigen, durch deren Hände sie im Laufe der Zeit gegangen sind.


Schmuckverpackungen wie Dosen oder Truhen haben eine lange Geschichte, eine außergewöhnlich schöne Gegenwart und eine glanzvolle Zukunft.

Manche von ihnen werden älter, als manche Menschen die hinter diesen vielen Gedanken und Arbeiten für Schmuckverpackungen stecken.

Eine Leidenschaft werden Blechdosen und Blechtruhen immer bleiben, nicht nur für uns, sondern vielleicht auch für Sie!







L I T H O G R A F I E

Es war einmal ….
…… der Lithograf ....

Der Lithograf brachte die zu druckenden Texte und Bilder manuell und seitenverkehrt per Hand auf den Lithografiestein auf, die sogenannte Steinzeichnung.

Sein Beruf war geprägt von hervorragenden Augen, einer unglaublich ruhigen Hand und einer überdimensional guten Vorstellungskraft, um insbesondere Bilder detailgetreu zu übertragen oder zu entwerfen und eine entsprechende Steinzeichnung zu fertigen.

Dieser Aufgabe konnte der Lithograf nur nachgehen Dank eines Mannes: Alois Senefelder. Er gilt als Erfinder des Steindrucks und entwickelte diese Drucktechnik zwischen 1796 und 1798.

Auch die Chromolithografie, sozusagen die farbige Variante der Lithografie, war ebenso wie der Steindruck selbst eine sehr häufige Technik und das verbreitetste Verfahren mit hoher Qualität, welches bis ins 20te Jahrhundert reichte.

Diese Art der Drucktechnik wurde danach sukzessive vom hochwertigen Offsetdruck abgelöst.

…. und existiert noch immer ….
….. denn noch heute fertigt der Lithograf - und längst vom 19ten und 20ten in das 21te Jahrhundert gesprungen, auch die Lithografin - Texte und Bilder an.

Allerdings in unterschiedlichsten und hoch komplexen Software-Lösungen und mit dem Unterschied, dass die Berufsbezeichnung Lithograf und Lithografin sich längst geändert hat in Mediengestalter und Mediengestalterin.

Kreativität, Satz, Korrekturen, Retusche, Anpassungen und Vieles mehr sind noch heute und mehr denn je Grundlage der Lithografie bzw. Mediengestaltung für später folgende Drucksachen.







A N D R U C K

Der Andruck ist ein hochwertiger Probedruck aus dem Offset-Druck-Verfahren. Der Andruck dient zur Überprüfung der Qualität der Druckvorlagen und insbesondere auch zur Überprüfung der Farben und Lacke nach drucktechnischen Normen und Standards und oft außergewöhnlichen Sonderfarben bzw. -lacken.

Andrucke werden normalerweise an speziell entwickelten Andruckmaschinen gefertigt, damit die Fortdruckmaschinen in den Druckereien nicht blockiert werden.

Der Andruck erfolgt auf dem gleichen Material und mit den gleichen Farben bzw. Lacken, die auch bei der späteren Druckauflage verwendet werden.

Je nach Bedarf und Kundenwunsch werden 10 bis 20 Andrucktafeln und zusätzlich eine sogenannte Andruckskala (Einzel- und Zusammendrucke der verschiedenen Prozessfarben CMYK - Cyan, Magenta, Yellow und Black) hergestellt. Bei Korrekturwünschen seitens des Kunden wird ein zweiter oder dritter Andruck beauftragt.

Der vom Kunden am Ende o.g. Prozesse genehmigte Andruck dient dem Drucker in der nachfolgenden Druckerei an der sogenannten Fortdruckmaschine als Vorlage, um möglichst ähnliche Druckergebnisse zu erzielen.

Die Basis für einen perfekten Andruck sind überdurchschnittliche Fachkenntnisse, langjährige Erfahrungen im Offset-Druck-Verfahren und spezialisierte Fachkenntnisse, wenn es um unterschiedliche Druckmaterialien und Auswirkungen von Farben und Lacken geht, wie zum Beispiel auf Weißblech und Aluminium. Natürlich zählen zu diesen Fachkenntnissen und Erfahrungen auch Einbrennzeiten von Lacken, ebenso wie Raumtemperaturen und Luftfeuchtigkeit beim Andruck und Vieles mehr.

Ein hervorragender Andrucker mit Spezialisierung auf Weißblech und Aluminium ist sozusagen ein "wandelnder Duden im Druckbereich" mit jahrzehntelanger Erfahrung, überdurchschnittlichen Andruck-Kenntnissen und einem enormen Fingerspitzengefühl.





B L E C H

Um Blech herzustellen benötigt man Brammen. Eine Bramme ist ein Block, der aus gegossenem Stahl, Aluminium oder Kupfer durch Gießen oder Walzen hergestellt wird. Dieser Block stellt das Vormaterial für Blech dar.

Durch ihre enorm massive Erscheinungsform werden Brammen auch in einigen Städten als Industriedenkmal eingesetzt oder Skulpturen daraus gefertigt.

Als Blech wird also ein flaches Walzwerkfertigprodukt aus Metall bezeichnet, Dieses wird als sogenannte Tafel ausgeliefert. Fast jedes Metall kann zu Blech verarbeitet werden.

Bleche, die eine Stärke von kleiner als 3 mm besitzen, werden als Feinbleche bezeichnet. Hierbei handelt es sich um warm oder kalt fertiggewalztes Blech, welches meistens für Umformzwecke wie Blechdosen und Blechtruhen genutzt wird.

Bleche und Feinbleche, mit unterschiedlichen Vorlackierungen, z.B. lebensmittelechte Lackierungen usw. stellen neben Aluminium die Grundlage im Andruck dar.




K A R T O N A G E

Um in der Verpackungstechnik Kartonage verwenden zu könnte, benötigt es einer Herstellung aus stabilisierten Papiersorten wie z.B. Pappe in Verbindung mit Karton.

Vorwiegend in der Parfüm- und Kosmetikbranche ebenso wie in der Pharmaindustrie wird auf Um- und Schmuckverpackungen aus Kartonagen wert gelegt, da sie ebenfalls wie das Blech und Aluminium außergewöhnliche Druck- und Prägetechniken zulassen und in verschiedensten Größen und Stärken hergestellt werden können.

Auch für die spätere Fertigung von bedruckten oder geprägten Kartonagen ist die Grundlage eine perfekte Druckvorstufe.




CTP

Das Verfahren in der Druckvorstufe, bei dem die Druckplatten vom PC bzw. Mac aus direkt im Plattenbelichter bebildert werden nennt man CTP (Computer to Plate) oder DDB (Digitale Druckplattenbelichtung).

Im Gegensatz zur indirekten Bebilderung über das konventionelle Filmbelichtungsverfahren Computer to Film (CTF) erspart CTP erhebliche Montage- und Materialkosten.

Gleichzeitig lassen sich mit direkt bebilderten Druckplatten hochwertigere Druckergebnisse erzeugen, da die Randschärfe der Rasterpunkte höher ist und feinere Rasterweiten verwendet werden können.

Einer der Vorteile bei sogenannten positiv arbeitenden Thermaldruckplatten ist z.B. das Einbrennen.

Bei der positiven Arbeitsweise findet durch die hohe Energie des Laserstrahls eine Zerstörung der vernetzten Polymere in den nichtdruckenden Bildpartien statt, die in einem alkalischen Entwicklungsprozess entfernt werden.

Durch Einbrennen der fertig bebilderten und entwickelten Platte ist sie für hohe Auflagen von einer Million Drucke und mehr geeignet. Thermaldruckplatten werden auch bevorzugt im Kartonagen- und Zeitungsdruck verwendet.